Gespräch der BE mit Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes

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2022 01.13 be bmEs tut sich was in Nottuln in Sachen Klimaschutz und Energiewende. Dies wurde einmal mehr deutlich in einem Gespräch, das Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes zusammen mit der Klimabeauftragten der Gemeinde, Martina Marquardt-Wißmann, mit der Mitmachgemeinschaft Baumberge Energie (BE) am Donnerstagmorgen führte.

Deutlich wurde die Wertschätzung des Bürgermeisters für das Bürgerengagement in Nottuln. Von Heinz Böer, Mitglied der BE, ließ sich Thönnes über die Entwicklung der Energie-Gemeinschaft informieren. Fast 100 Interessenten hat diese in ihrer Liste stehen. Die meisten davon wollen in Energieprojekte vor Ort – in Windkraft und Solarenergie – investieren. So würde regenerative Energie vor Ort in der Baumberge-Region erzeugt und die Wertschöpfung bliebe ebenfalls vor Ort. Heinz Böer: „Die Bürgerinnen und Bürger stehen in den Startlöchern und warten auf Rahmenbedingungen für den Zubau neuer Windkraftanlagen und neuer Photovoltaikanlagen.“

Darüber hinaus ist auch der aktive Kern der BE so angewachsen, dass auf der letzten Sitzung Arbeitsgruppen (AGs) gebildet werden konnten. Jede AG beschäftigt sich mit einem möglichen Energieprojekt. Dabei habe die BE viele Kontakte aufgenommen. Dazu gehörten z.B. die Stadtwerke Münster und die Gelsenwasser-AG, die beabsichtigen, in der Baumberge-Region Projekte zu realisieren.

Dazu gehörten aber auch Windkraftgesellschaften, die in unmittelbarer Nachbarschaft – in Billerbeck, in Dülmen-Buldern, in Havixbeck und in Senden demnächst neue Windparks errichten werden. Möglichkeiten der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sind vorgesehen. Die BE lotet diese aus und vermittelt dann die Kontakte zu den Interessenten der BE. Zahlreiche Gespräche wird es in der nächsten Zeit geben – bis hin zur Regierungspräsidentin.

Bürgermeister Dr. Thönnes sicherte seine volle Unterstützung des Bürgerengagements bei der Energiewende in Nottuln zu: „Windkraft wird dabei eine große Rolle spielen müssen. Aber wir sind auch dabei, neue Flächen für Photovoltaik zu untersuchen und dann auch für Bürgerprojekte anzubieten.“ Sporthallen, Reithallen usw. werden dafür in den Blick genommen.

In dem Gespräch mit Dr. Thönnes ging es weiter um den großen Bereich Wärme und Einfamilienhäuser, „ein weites Feld, das die Gemeinde beackern wird“, so der Bürgermeister. Hier stellt der Bürgermeister in Aussicht, dass in Zukunft von Seiten der Gemeinde individuelle Beratung angeboten wird. Die Klimabeauftrage Marquardt-Wißmann sei dabei, personelle Ressourcen und Aufgabenfelder für die Beratunng bei der Renovierung und der energetischen Sanierung von Einfamilienhäusern zu entwickeln.

Der enge Kontakt Baumberge Energie und Gemeinde wird fortgesetzt. Weitere Treffen wurden zum Schluss in Aussicht gestellt.

 

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